Als Videoteam des Vorwärts sammelten Jusos Wetter Eindrücke vom SPD-Parteitag
Eine einmalige Chance bot sich den Jusos Wetter auf dem diesjährigen SPD-Bundesparteitag in Berlin. Als Video-Team für den Berliner Vorwärts Verlag führten sie Interviews, sammelten Impressionen und schnitten ihre eigenen Videos.
Veröffentlicht am 11.12.2011
SPD Bundesparteitag setzt Zeichen für
bessere Bildung, ein demokratisches Europa
und stabile Kommunalfinanzen

von li: Kirsten Stich, Petra Klein, Sabine Radtke, Sabine Kelm-Schmidt
(Leider nicht auf dem Bild: Anita Schöneberg)
Der Unterbezirksvorsitzende Dr. Dietmar Köster begrüßte die Ergebnisse: „Es ist gut, dass wir ein klares Bekenntnis zu Europa abgeben, mehr Geld für die Bildung einfordern, ein klares Bekenntnis gegen die Nazis und ein NPD-Verbot anstreben und weitere Beteiligungsmöglichkeiten in der Partei, beschlossen haben.
Veröffentlicht am 07.12.2011
Wenn wir nicht kräftig gegensteuern, wird die Altersarmut erheblich zunehmen“, befürchtete der stellvertretende AWO-EN-Vorsitzende René Röspel bei einer Diskussionsrunde, zu der SPD, DGB und AWO gemeinsam in das Emmy-Kruppke-Seniorenzentrum in Welper eingeladen hatten.
Zwar konnte der angekündigte NRW-Sozialminister Guntram Schneider nicht kommen – eine Sitzung im Landtag hatte länger gedauert als geplant, und danach stand der Minister im Stau –, aber trotzdem wurde es ein ebenso informativer wie spannender Abend, bei dem sich Röspel mit dem DGB-Regionalvorsitzenden Michael Hermund und VdK-Vizepräsident Karl-Heinz Fries unterhielt und mit den Besuchern diskutierte.
Veröffentlicht am 18.10.2011
Diskussionsforum mit der Integrationsstaatssekretärin Zülfiye Kaykin
Sonntag 9.10. ab 18.00 Uhr
Villa Vorsteher (Bürgerhaus)
Kaiserstr. 132
Wetter (Ruhr)
Anschließend parteiübergreifender Markt der möglichen politischen Beteiligung für junge Menschen.
Veröffentlicht am 02.10.2011
Altersarmut hat viele Facetten. Unterschiedliche Ursachen aber auch unterschiedliche Verhaltensweisen im Umgang mit der eigenen Altersarmut sind kennzeichnend für diese spezielle Form der Armut.
Wir habe es mit einem Anstieg zu tun, der in den nächsten Jahren noch dramatischer wird, wenn diejenigen Rentner werden, die aufgrund der prekären Beschäftigungsverhältnisse, sehr geringe Rentenversicherungsbeiträge gezahlt haben.
Altersarmut ist immer noch in erster Linie weiblich. Dabei stehen natürlich immer weniger Kriegerwitwen dafür aber zunehmen Alleinerziehende und Frauen im Vordergrund, deren Erwerbsbiographien wegen der KindererziehungszeitenBrüche aufweisen.
Altersarmut ist aber auch schambesetzt. Viele Betroffene scheuen den Gang zum Sozialamt, versuchen mit den vorhandenen Ressourcen die Situation zu bewältigen.
Ort:
Cafeteria des Emmy-Krupke-Seniorenzentrums
Thingstr. 16, 45527 Hattingen
Zeit:
12. Oktober 2011
Beginn 19.00 Uhr
Ablauf:
- Begrüßung durch den SPD – UB Vorsitzenden Dr. Dietmar Köster
- Referat: Guntram Schneider, Landesminister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW
- Gesprächsrunde mit:
Guntram Schneider, Landesminister für Arbeit, Integration und Soziales
Michael Hermund Vorsitzender der DBG Region Ruhr-Mark
Karl-Heinz Fries, VdK-Landesverband NRW
- Moderation: René Röspel, MdB, AWO UB Ennepe-Ruhr
Veröffentlicht am 27.09.2011
Solidarische Bürgerversicherung
Der Parteitag möge beschließen:
Die Gesundheitspolitik der schwarz-gelben Koalition hat die solidarische und gerechte Finanzierung von Gesundheitsleistungen aufgekündigt, treibt die Kassen mit dem System der Zusatzbeiträge in einen ruinösen Wettbewerb und verschärft die Unter-schiede in der Versorgung nach Einkommen.
Für uns Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten ist die Absicherung im Krankheitsfall ein soziales Menschenrecht und ein Eckpfeiler des modernen Sozialstaates
Dafür stehen wir mit unserem Konzept der Bürgerversicherung.
Wir wollen auch künftig allen Bürgerinnen und Bürgern unabhängig von Einkommen, Herkunft, Alter, Behinderung und Geschlecht eine hochwertige medizinische Versorgung garantieren können. Wahlen und Umfragen zeigen seit Jahren, dass die Bürgerinnen und Bürger die Politik der Kopfpauschalen und alleinigen Belastung der Versicherten ablehnen und stattdessen ein Bürgerversicherungssystem befürworten.
Veröffentlicht am 14.09.2011
Gut und sicher leben – auch im Alter:
Für ein solidarisches Generationenprojekt
Die SPD setzt sich für die Stärkung der gesetzlichen Rente ein. Sie muss wieder zwei Funktionen erfüllen: Erstens den Lebensstandard sichern und zweitens armutsfest sein.
Als wesentliche Ursache der Finanzierungsprobleme der Rentenversicherung ist in den letzten Jahren hautsächlich die demographische Entwicklung genannt worden. Diese These ist falsch. Der Anteil der Rentenausgaben am BIP ist in den letzten 20 Jahren relativ stabil geblieben.
Die Gründe für die Finanzierungprobleme sind hauptsächlich folgende:
- die anhaltend hohe Massenarbeitslosigkeit und weniger Beiträge in die sozialen Sicherungssysteme
- der Rückgang sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
- die Frühverrentungspolitik durch Politik und Unternehmen
- die Finanzierung der deutschen Einheit über die Beitragszahler zur
- Sozialversicherung
- die sinkende Lohnquote
Veröffentlicht am 14.09.2011
Liebe Genossinnen und Genossen,
die neoliberale Bundesregierung hat die Grundlagen für eine solidarische, gerechte und effiziente Gesundheitspolitik aufgekündigt. Sie verschärft die Zwei-Klassen-Medizin und stellt die Prinzipien des Marktes über die Gesundheit der Menschen.
Dagegen ist für die SPD die Absicherung im Krankheitsfall ein soziales Menschenrecht und Eckpfeiler des modernen Sozialstaates.
Veröffentlicht am 14.09.2011