Franz Müntefering in Witten

Veröffentlicht am 20.09.2004 in Veranstaltungen


Am Tag der Ortsvereine haben die Mitglieder der Wittener SPD heute den SPD-Parteivorsitzenden Franz Müntefering begrüßt. Das bunte Unterhaltungsprogramm, kulinarische Köstlichkeiten, Kinderspiele und viele andere Attraktionen fanden guten Anklang.

n einer Talkrunde diskutierten die Bundestagsabgeordnete Christel Humme, der Landtagsabgeordnete Dietrich Kessel, der SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Richter und Bürgermeister-Kandidatin Sonja Leidemann unter Moderation des SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Thomas Stotko die Themen Bildung und Betreuung und Wirtschaft und Arbeit. Die Einführung der Offenen Ganztagsgrundschule an acht Wittener Schulen als gelungenes Projekt einer Zusammenarbeit von Bund, Land und Kommunen wurde ebenso vorgestellt wie über lebenslanges Lernen in Witten geredet wurde.

Witten hat mit der Universität Witten/Herdecke, dem Institut für Waldorf-Pädagogik und anderen Bildungseinrichtungen als weiche Standortfaktoren viel zu bieten.

Für eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung sind weiche Standortfaktoren wie beispielsweise auch das umfangreiche Kulturangebot in Witten wichtig.

Gelungene Projekte wie das Ruhrtal-Projekt, das gemeinsam mit dem Ennepe-Ruhr-Kreis und den Nachbarstädten für eine touristische Attraktivierung sorgt oder die Ansiedlung des Forschungs- und Entwicklungszentrums (FEZ II) zeigen, dass sich in Witten auch im Bereich der Wirtschaftsförderung eine Menge Dinge bewegen.

Der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering machte in seiner Rede deutlich, dass Deutschland zukünftig mehr in Bildung investieren müsse. Nur wenn wir mehr in Bildung investieren, lässt sich unser jetziger Wohlstand erhalten. Es seien zwar vermehrt Anstrengungen und finanzielle Aufwendungen in den Bildungsbereich geflossen, diese reichen aber nicht aus, um dem internationalen Standart zu entsprechen.

Leider habe es die CDU versäumt, Schulreformen, die in den skandinavischen Ländern vor mehr als zwanzig Jahren auf den Weg gebracht worden sind, zu initiieren.

Reformen bzw. Anpassungen an eine älter werdende Gesellschaft sind dringend erforderlich, so Franz Müntefering. Immer weniger Lebensarbeitszeit müsse immer mehr Renten- und Rentenausfallzeiten abdecken, so dass die sozialen Sicherungssysteme zunehmend in eine Schieflage geraten. Reformen seien aber nicht mit einer Kopfpauschale, wie sie die CDU fordert, machbar. Die Kopfpauschale sei völlig unsozial und verzichte vollkommen auf das Solidarprinzip.

 

Hier erreichen Sie uns.

Geschäftsstelle ->
Öffnungszeiten
Montag bis Donnerstag: 
8.00 - 16.00 Uhr

Freitag:
8.00 - 13.30 Uhr

Telefon: 02302 9494014

Virtuelle Sprechstunde

Aktuell

Alle Termine öffnen.

01.12.2017 Geschäftsführender Vorstand

15.12.2017 UB-Vorstand

Alle Termine

Besucher:1829011
Heute:5
Online:3