SPD trauert um Hans-Jürgen Wischnewski

Veröffentlicht am 25.02.2005 in Allgemein

SPD trauert um Hans-Jürgen Wischnewski

Zum Tode von Hans-Jürgen Wischnewski erklärt der SPD-Parteivorsitzende Franz Müntefering:

Hans-Jürgen Wischnewski Die SPD trauert um Hans-Jürgen Wischnewski. Er ist heute verstorben.

Hans-Jürgen Wischnewski war ein außergewöhnlicher Politiker. Seine menschliche Art und seine politischen Fähigkeiten haben ihn über Parteigrenzen und über Landesgrenzen hinaus zu einem der beliebtesten und anerkanntesten Politiker der vergangenen Jahrzehnte gemacht.

Bis in die jüngste Zeit hinein arbeitete er engagiert für die sozialdemokratische Idee, in seiner Stadt Köln, in Berlin, international. Seine besondere Leidenschaft galt dem Frieden im Nahen Osten.

Mit uns trauern viele, in Deutschland und in der Welt.

Wir verneigen uns in Dankbarkeit.

Hans-Jürgen Wischnewskis Lebenslauf (entnommen von www.spd.de):
  • geboren am 24. Juli 1922 in Allenstein (Ostpreussen)
  • 1927 Übersiedlung nach Berlin
  • März 1941 Abitur
  • 1941-45 Kriegsteilnehmer im Arbeitsdienst und Wehrmacht
  • 1945 kurze Gefangenschaft in Österreich bei den US-Truppen
  • 1946 Übersiedlung von Ostberlin nach Westdeutschland
  • 10.08.1946 Mitglied der SPD
  • 1952 Ausbildung in der IG Metall
  • 1953-1959 Sekretär der IG Metall
  • 1957-68 Vorsitzender der Kölner SPD
  • 1959-68 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten
  • 1957-90 Mitglied des Deutschen Bundestages
  • 1961-1965 Abgeordneter des Europäischen Parlamentes
  • 1966-68 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
  • 1968-72 Bundesgeschäftsführer der SPD
  • 1970-1985 Mitglied des SPD-Parteivorstandes
  • 1984-1985 Schatzmeister der SPD
  • 1970 "Schwarzer September" in Jordanien: Reisen in arabische Staaten, um Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zu erreichen
  • 1975-85 Vorsitzender der Kommission für Internationale Beziehungen beim Parteivorstand der SPD
  • 1974-76 Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen
  • 1976-79 Staatsminister bei Bundeskanzler Helmut Schmidt - unter anderem Verantwortung für die Beziehungen zur DDR
  • 1979-1982 Wischnewski nicht Mitglied der Regierung, zum stellv. Vorsitzenden der SPD gewählt
  • 1982-84 Bevollmächtigter der Bundesregierung für Berlin
  • 1986-95 Vorsitzender des Nahost-Ausschusses der Sozialistischen Internationale
  • 1999 Ehrenbürger von Bethlehem
 

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