Infos zur Bürgerversicherung

Veröffentlicht am 17.03.2005 in Veranstaltungen

Das Gesundheitssystem in Deutschland steht vor einer grundsätzlichen Weichenstellung. Die rot-grüne Koalition in Berlin will eine "Bürgerversicherung" einführen.

Aber wie sieht eine solche Versicherung aus?

Diese Frage wollen die beiden heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Christel Humme und René Röspel bei einer

"Fraktion vor Ort"-Veranstaltung am Mittwoch,
dem 23. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr
im Kegelzentrum Hagen, Märkischer Ring 50,

beantworten. Referentin ist die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel.

Die Menschen in Deutschland wollen medizinische Leistungen auf hohem qualitativen Niveau, heißt es in der Einladung. Die SPD-Bundestagsfraktion stelle mit der Bürgerversicherung die Weichen für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitswesens auch in der Zukunft. Die alleinige Belastung der Erwerbseinkommen sei nicht mehr zukunftsfähig. Die Bedeutung der Kapitaleinkommen werde wachsen, auch sie müssten ihren Beitrag leisten.

Das sei gerecht, schaffe Stabilität und senke die Lohnnebenkosten. Die von der CDU geplante Kopfpauschale, bei der, so Humme und Röspel, "der Manager und sein Fahrer unabhängig vom Einkommen den gleichen Krankenkassenbeitrag zahlen, lehnen wir ab." Wer gut verdiene, müsse dazu beitragen, dass auch Menschen mir geringem Einkommen eine medizinische Versorgung hoher Qualität bekommen. Die Bürgerversicherung schaffe "mehr Effizienz, mehr Wettbewerb um die besten medizinischen Angebote und die günstigsten Beiträge".

Interessierte sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen, sollten sich aber vorher im Büro von René Röspel anmelden, Telefax 030/22776322, E-Mail: rene.roespel@bundestag.de

 

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