So viel neue Firmen wie nie zuvor

Veröffentlicht am 14.09.2005 in Arbeit und Wirtschaft

Im ersten Halbjahr 2005 sind die Unternehmensinsolvenzen im Ennepe-Ruhr-Kreis um 14,3 Prozent und in Hagen sogar um 29,5 Prozent zurückgegangen.

Das hat der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel aus dem Statistischen Landesamt erfahren: "Damit schneidet die heimische Region sogar besser ab als das ganze Land Nordrhein-Westfalen mit 8,3 und der Regierungsbezirk Arnsberg mit 12,8 Prozent."

Das allein sei schon als Zeichen eines wirtschaftlichen Aufschwungs zu werten. Hinzu komme aber, dass im vergangenen Jahr bei den NRW-Gewerbeämtern mit 201 935 so viele Firmen angemeldet wurden wie nie zuvor.

Den 3518 Neuanmeldungen im Ennepe-Ruhr-Kreis - 10 Prozent mehr als 2003 - standen 2727 Abmeldungen gegenüber, so dass es Ende 2004 per Saldo 791 Unternehmen mehr gab. In Hagen standen 1837 Anmeldungen (+ 12 Prozent) 1506 Abmeldungen gegenüber, die Zahl der Unternehmen wuchs also innerhalb eines Jahres um 331. Darin zeige sich die erfolgreiche Mittelstandspolitik der SPD, die auf Verbesserung der Finanzierungsbedingungen, auf unbürokratische Verfahren und auf intensive Beratung der Gründer setze.

Die Zahlen machten aber vor allem deutlich, dass die "Schwarzmalerei" der CDU durch die Wirklichkeit widerlegt werde. Die Auftragseingänge seien im Juli mit überraschenden 3,7 Prozent zum dritten Mal hintereinander gestiegen, meint René Röspel: "Die wirtschaftliche Lage bessert sich zusehends. Sie kann eigentlich nur noch durch die von der CDU gewollte Mehrwertsteuererhöhung gefährdet werden."

 

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