Röspel: Studium wird durch Bafög-Erhöhung wieder finanzierbar

Veröffentlicht am 11.11.2007 in Schule und Bildung

„Trotz massiver Widerstände aus CDU und CSU wird das BAföG zum
Wintersemester 2008/09 deutlich angehoben“, freut sich der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel.

Bei den Beratungen des Bundeshaushaltes sei jetzt „auf erheblichen Druck der SPD“ vereinbart worden, die Bedarfssätze um zehn Prozent und die Freibeträge um acht Prozent zu erhöhen.

„Dies ist nach fünf Jahren fehlender Anpassungen ein entscheidendes Signal für mehr Chancengleichheit in der Bildung“ meint Röspel: „Vor allem durch die höheren Freibeträge erhalten mehr junge Menschen erstmals einen BAföG-Anspruch. Ein Studium wird damit wieder ein Stück unabhängiger vom Geldbeutel der Eltern.“

Die bisher letzte BAföG-Anpassung hatte es 2002 „nach jahrzehntelangem schwarz-gelben Stillstand“ unter der rot-grünen Bundesregierung gegeben. Das habe sich direkt positiv auf die Studierenden-Zahlen ausgewirkt, weiß Röspel. Einen ähnlichen Effekt erwarte er auch im kommenden Jahr: „Wir fördern nicht nur den dringend benötigten Nachwuchs qualifizierter Fachkräfte, sondern wir gewinnen vor allem mehr Bildungschancen für junge Menschen aus sozial schwachen Familien.“

Neben der deutlichen BAföG-Erhöhung werde das Gesetz zahlreiche weitere Verbesserungen für die BAföG-Empfänger enthalten, etwa einen Betreuungszuschlag für Studierende mit Kindern, Verbesserungen in der Förderung von Migranten und in der Auslandsförderung, wie unter anderem die Mitnahmemöglichkeit des BAföG ins EU-Ausland ab dem ersten Semester.

Die von CDU/CSU geplanten Einschränkungen der Eltern-unabhängigen Förderung des zweiten Bildungsweges konnte die SPD abwenden. „Das ist eine gute Nachricht für die Studierenden an den Berufskollegs“, freut sich Röspel, der gerade zu diesem Thema viele Gespräche in seinem Wahlkreis geführt hatte.

Für die Gymnasiasten im Ennepe-Ruhr-Kreis und Hagen, die im kommenden Frühjahr Abitur machen, und ihre Eltern sei der jetzige Beschluss ein wichtiges Signal, ernsthaft über ein Studium nachzudenken, meint Röspel, „trotz der unsinnigen und unsozialen Studiengebühren, die leider auch bei uns in NRW erhoben werden.“

 

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