Dietmar Köster: Der Zukunftskongress der EN-SPD hat wichtige Erkenntnisse geliefert

Veröffentlicht am 19.06.2013 in Unterbezirk

Der Zukunftskongress der EN-SPD am 15. Juni in der Wittener Werkstadt war aus Sicht des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Prof. Dietmar Köster ein großer Erfolg.

„Der Zukunftskongress hat uns wichtige Erkenntnisse geliefert für unsere programmatische Positionierung der letzten Jahre. Dabei war für uns die Beurteilung der gesellschaftlichen Entwicklung durch Prof Dr. Dr. h.c. Oskar Negt eine sehr wichtige Grundlage.

In den Diskussionen in den sechs Arbeitsgruppen wurde immer wieder auf die Analyse von Prof. Negt Bezug genommen“, sagte Dietmar Köster. Dietmar Köster hatte bereits in der Eröffnung das Wirken von Prof. Negt gewürdigt und mit Blick auf die Programmdebatte Prof Negt wie folgt zitiert: „Utopien sind die Kraftquellen jeder Emanzipationsbewegung. Sie entspringen der Empörung über unerträgliche Zustände und öffnen den Blick auf ein gerechtes Gemeinwesen. In ihnen ist die Hoffnung auf Veränderung angelegt. Doch die kann nur gelingen, wenn aufgeklärtes Denken, wenn politische Urteilskraft zum Zuge kommt.“

Prof. Negt hat in seinem Vortrag die Konzeption des Zukunftskongresses gelobt: „es ist gut die Erscheinungen der Krise in Themenblöcke aufzuspalten und sich so Handlungsfelder zu erarbeiten.“ Oskar Negt resümierte: Denn die Demokratie gehört zu der einzig staatlich verfassten Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss, die sich nicht von selbst ergibt. Sie muss gelernt werden auf allen Altersstufen bis ins hohe Alter. Und sie setzt Teilhaberechte voraus. Man kann Demokratie nicht theoretisch lernen, sondern nur durch praktische Beteiligung, das heißt durch Mitbestimmung und Selbstbestimmung.“

In sechs Arbeitsgruppen befasste sich der Zukunftskongress mit den Themen „Arbeit, Familie und Erziehung, Lernen, Altern, Gesundheit und Umwelt. Die Arbeitsgruppen werden über den Zukunftskongress hinaus als „Themenforen“ weiterarbeiten. Mit diesen Themenforen will die SPD einen Dialog mit Verbänden, Einrichtungen und Fachleuten organisieren. Dieser Dialog soll die Grundlage des Kreiswahlprogramms werden, das dann in öffentlichen Foren zu Diskussion gestellt wird.

 

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