SPD ist der klare Wahlsieger im Ennepe-Ruhr-Kreis - stärkste Kraft im Kreis und in acht von neun Städten – starke Gewinn

Veröffentlicht am 26.05.2014 in Wahlen


 
Die Sozialdemokraten sind klar die führende politische Kraft im Ennepe-Ruhr-Kreis. Die SPD ist eindeutiger Wahlsieger bei der Europa- wie auch bei der Kommunalwahl. Mit starken Zugewinnen  bei der Europawahl und auch weiteren Zuwächsen im Kreis hat die SPD ihre Position als stärkste Kraft ausgebaut.
 
Der Vorsitzende der EN-SPD, Prof. Dr. Dietmar Köster, zieht erstmals als Abgeordneter ins Europaparlament ein. Er erklärte zum Wahlausgang: „Die Wähler haben in Europa den Politikwechsel gewählt. Die Position der SPD wurde eindrucksvoll gestärkt. Ich persönlich werte das Wahlergebnis als Auftrag, für soziale Kompetenz und wirtschaftliche Vernunft einzutreten.“ Das Kreiswahlergebnis bewertete Dietmar Köster als Bestätigung der sozialdemokratischen Politik für den Sozialen Kreis Ennepe-Ruhr.

Auch der Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag, Olaf Schade, wertet das Ergebnis als eindrucksvolle Bestätigung der Menschen für die Politik der SPD in den letzten Jahren. Er sagte: „Wir sehen das Ergebnis als Auftrag, den sozialen Kreis weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit Bündnis 90/ Die Grünen haben wir die Gestaltungsmehrheit dazu.“ Das endgültige Wahlergebnis werde zwar erst nach den Nachwahlen in Hattingen und Ennepetal am 15. Juni feststehen, doch seien „die Mehrheitsverhältnisse eindeutig“.
 
Die SPD-Politiker auf Kreisebene würdigten gleichzeitig die erheblichen Gewinne der Sozialdemokraten in den neun Städten des Ennepe-Ruhr-Kreises. Mit der Ausnahme von Breckerfeld stellen die Sozialdemokraten in allen Stadträten die stärkste Fraktion. „Auch wir sind auf dem aufsteigenden Ast,“ hieß es dort. Die SPD sei nach dem vorläufigen Endergebnis „die einzige Partei, die deutlich zulegen konnte“.
 
„Die Bürgerinnen und Bürger unserer schönen Stadt Ennepetal haben erkannt, dass wir Recht hatten mit unserer Wahlaussage: Auf die SPD ist Verlass.“ Das sagte der Vorsitzende der Ennepetaler Sozialdemokraten, Christian Zink, zum grandiosen Abschneiden seiner Partei bei der Wahl zum Rat der Stadt. Die SPD errang 16 von 20 Wahlbezirken direkt. Dies sei ein Erfolg der Teamarbeit, sagte der Fraktionsvorsitzende Volker Rauleff, der allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern für ihren Einsatz dankte.
 
Die Gevelsberger SPD hat ihre starke Position weiter ausgebaut und ihren Stimmenanteil noch einmal gesteigert. Gleichzeitig haben die Wähler den Sozialdemokraten Claus Jacobi als Bürgermeister mit überwältigender Mehrheit in seinem Amt bestätigt.


In Sprockhövel errang der SPD-Kandidat für das Bürgermeisteramt, Klaus Knippschild, 43,5 Prozent der Stimmen. Er tritt in der Stichwahl gegen den von CDU, Grünen und FDP aufgestellten Uli Winkelmann an. Die SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis sowie die Stadtverbände sagen dem Sozialdemokraten jede Unterstützung zu.


Bei den Ratswahlen in Hattingen, Herdecke und Schwelm hat die SPD ihre Position als stärkste Fraktion gefestigt, in Wetter gewann sie nochmals sieben Prozent der Stimmen hinzu. „Wir setzen unseren Aufwärtstrend fort“, sagte der Schwelmer SPD-Vorsitzende Frank Grunewald. Die SPD sei die einzige der bedeutenden Parteien, die an Stimmen zulegen konnte. Die CDU habe hingegen erneut klar verloren und die Quittung für eine verwaschene, unklare, ineffektive Politik bekommen. „Die Zeit der ständigen Blockade ist nun endgültig vorbei.“


Auch in Witten bleibt die SPD stärkste Partei. „Wir haben einen klaren Auftrag von den Wählerinnen und Wählern in Witten“, heißt es dort. Die Situation im Rat der Stadt sei wegen der zahlreichen Gruppierungen aus dem Spektrum der freien Wähler erneut schwierig. Ähnliche Trends zeichnen sich auch in anderen Räten ab, wo erstmals Vertreter der rechtspopulistischen AfD Mandate errungen haben. „Die Mehrheitssuche wird nicht leicht“, hieß es etwa in Ennepetal, wo Sitze an sieben Parteien und Vereinigungen gingen.  

 

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