SPD veranstaltet Fachtagung zur Gesundheitswirtschaft

Veröffentlicht am 08.07.2005 in Arbeit und Wirtschaft

Mit den Arbeitsplatzperspektiven die sich im Rahmen der „Gesundheitspolitik“ ergeben könnten, hat ich die SPD im Rahmen eine Fachtagung auf Haus Witten befasst.
Der Leiter der Projektgruppe „Arbeit und Wirtschaft“, die diese Tagung vorbereitet hat, Ralf Kapschack erklärte zu den Zielen der Veranstaltung:
„Wir wollen uns heute vor allem Gedanken über den Ennepe-Ruhr-Kreis machen.
Welche Chancen hat er auf dem Feld der Gesundheitswirtschaft, wo liegen seine Stärken, wo kann er von der erwarteten Entwicklung profitieren, wo sind seine Defizite, wo müssen wir noch einen Zahn zulegen ?
Was erwarten Unternehmer und Beschäftigte von der Politik – und wo kann die Politik realistische Hilfestellung im Kreis bieten.

Es hat einige Zeit gedauert – aber inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass das Gesundheitswesen nicht nur ein Kostenfaktor ist sondern ein Teil der Volkswirtschaft, der nicht unbeträchtlich zu Wachstum und Beschäftigung beiträgt.
Gegen den gesamtwirtschaftlichen Trend nimmt die Zahl der Arbeitsplätze in der Gesundheitswirtschaft seit Jahren zu.
Und wenn die Prognosen stimmen, dann wird das auch in absehbarer Zeit so bleiben.“
Als Referenten wirkten an der Veranstaltung mit:
Rainer Fretschner vom Institut für Arbeit und Technik, Gelsenkirchen, der die Studie „Gesundheitswirtschaft im mittleren Ruhrgebiet“
Bernhard Schröder von der Wirtschaftsförderungsagentur für den EN-Kreis, der sich mit dem Thema „Gesundheitswirtschaft als Kompetenzfeld in unserer Region“ befasste .
Wilhelm B. Könning Vorstand der Völker AG, Witten , der die „Die Gesundheitswirtschaft und der Pflegemarkt als Chance für mittelständische Unternehmen“ darstelle.

Als Ergebnis kann festgehalten werden:
Das Ruhrgebiet gilt als eine der derzeit größten und vielfältigsten
Gesundheitsmetropolen in der Bundesrepublik. Die Chancen, diesen Stand zu halten und auszubauen, gelten allgemein als hervorragend. Schließlich verfügt das Revier mit 5 Millionen Einwohnern über eine vielfältige Krankenhaus- und Kliniklandschaft, über Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, über interessante Unternehmen der Biomedizin und Medizintechnik um nur einige Beispiele zu nennen.
Die arbeitsmarktpolitische Bedeutung der Gesundheitswirtschaft
ist schon heute beachtlich: Rund 300.000 Beschäftigte sind nach Berechnungen der Landesregierung hier tätig.

Gleichzeitig erhöht der im Ruhrgebiet besonders ausgeprägte demografische Wandel den Druck- oder positiv formuliert, die Chance, praxisnah nach Lösungen zu suchen.
Konkret die steigende Nachfrage nach Leistungen im Gesundheitsbereich durch eine älter werdende Gesellschaft zum Ausgangspunkt für ein wachsendes Angebot zu machen.

Wenn man all dies zusammen nimmt, dann ist es nicht überraschend, dass noch die rot-grüne Landesregierung das Ruhrgebiet zu einer Modellregion der Gesundheitswirtschaft machen wollte.

 

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