02.02.2017 in Soziales

Hürden gemeinsam überwinden - Minister Rainer Schmeltzer sucht Gespräch mit Alleinerziehenden

 

Alleinerziehende wollen nicht von Sozialleistungen leben, sondern arbeiten und selbst für ihr Auskommen sorgen. Das wurde bei einem Gespräch deutlich, zu dem die AWO EN den NRW-Minister für Arbeit, Integration und Soziales Rainer Schmeltzer nach Gevelsberg eingeladen hatte. Doch da gibt es viele Hindernisse, machten die Frauen au verschiedenen AWO-Projekten deutlich: Vor allem die unflexiblen Kinderbetreuungszeiten und die offene Ablehnung von Arbeitgebern werfen die Frauen immer wieder zurück.

 

Minister Rainer Schmeltzer und der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer (beide Bildmitte) beim Gespräch mit den Alleinerziehenden.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Hubertus Kramer erinnerte an eine gemeinsame Fachtagung von SPD und AWO im Mai 2016 unter dem Thema „Alleinerziehend – aber nicht allein gelassen“, die vor allem ein Ziel gehabt habe: Die oft schwierige Lebenssituation der Betroffenen mehr in die Öffentlichkeit zu tragen. Dabei wurde ein „Katalog von Initiativen“ erstellt, die dringend gestartet werden müssten.Eine der Forderungen, die der SPD-Bundestagsabgeordnete René Röspel mit nach Berlin nahm, ist inzwischen erfüllt: Die engen Grenzen für die Zahlung des Unterhaltsvorschusses wurden inzwischen gelockert. Auch wenn Hubertus Kramer daran erinnerte: „Es gibt noch offene Fragen. Dazu gehört vor allem die Lastenverteilung zwischen Ländern und Kommunen.“

28.01.2015 in Soziales

Jusos setzten sich für Flüchtlinge im Kreis ein

 

Die Jungsozialisten (Kurz „Jusos“) des Ennepe-Ruhr Kreises setzten sich über ihre Mutterpartei SPD in der Kreistagsfraktion dafür ein, das Bewusstsein für die Problematiken rund um die Flüchtlinge in den 9 Städten des Kreises zu stärken. In den letzten Wochen ist die Flüchtlingsproblematik, ausgelöst vor allem durch den Krieg im Irak und Syrien, ein Diskussionsthema der breiten Öffentlichkeit geworden.

 

Den Jusos geht diese Problematik sehr nahe und deshalb haben sie ihre Lösungsvorschläge in Anträge formuliert, die sie dem SPD-Unterbezirk EN, der SPD-Fraktion im EN-Kreis und der SPD Fraktion im Wittener Stadtrat vorstellten: Unter anderem befassten sie sich mit der Bitte einer Schulausschusssitzung auf Kreisebene vorzuziehen und damit, eine Zweigstelle des kommunalen Integrationszentrums (Kurz „KIZ“) in den Städten Witten oder Hattingen einzurichten, da diese  Städte in besonderer Weise mit dem Zuzug von Flüchtlingen befasst sein dürften.

 

Die SPD nahm sich der Vorschläge der Jusos im Konsens an. In den nächsten Wochen rechnet man mit einer Verwaltungsvorlage des Kreises im Schulausschuss.

 

Pressemitteilung 27.01.2015 Fabían NowotschVorsitzender der JungsozialistInnen in der SPD Unterbezirk Ennepe-Ruhr

06.05.2014 in Soziales

Ministerpräsidentin besucht AWO-Werkstatt

 

Ohne die Werkstatt für Menschen mit Behinderungen wäre es ihm niemals gelungen, sich ein „soziales Umfeld“ zu schaffen. Das erfuhr Ministerpräsidentin Hannelore Kraft von ihrem Namensvetter Kai Kraft bei ihrem Besuch in der AWO-Werkstatt Stefansbecke.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft staunte über die Fertigkeiten der beschäftigten in der AWO-Werkstatt Stefansbecke. Über die Schulter schauten ihr (von links) AWO-Kreisvorsitzender René Röspel, MdB, Sprockhövels Bürgermeister-Kandidat Klaus Knippschild (SPD), EU-Kandidat Prof. Dietmar Köster, AWO-Geschäftsführer Jochen Winter und Prof. Rainer Bovermann,MdL.

 

Der Rollstuhlfahrer ist Vorsitzender des Werkstattrates, einer Art Betriebsrat in den drei AWO-Werkstätten im Ennepe-Ruhr-Kreis. „Die nächste Generation der Menschen mit Behinderung soll schon in den Regelschulen solche Kontakte knüpfen können“, sagte die SPD-Landesvorsitzende, „deshalb setzen wir auf die Inklusion.“

06.11.2012 in Soziales

In der Diskussion um die Zukunft der Rente war die EN-SPD erfolgreich:

 

Keine weitere Absenkung des Rentenniveaus und Aussetzung der Rente mit 67!
„Der Beschluss der NRW-SPD zur Altersvorsorge trägt die Handschrift des SPD Unterbezirks Ennepe-Ruhr“, kommentiert der Vorsitzende der SPD im Ennepe-Ruhr-Kreis Dietmar Köster die Entscheidung der SPD-Spitze in NRW. „Damit geht der größte SPD-Landesverband mit einer einstimmigen Position zum Parteikonvent der Bundespartei am 24. November 2012, für die wir gekämpft haben. Schließlich erwarten die Menschen von einer Partei, die für Soziale Gerechtigkeit eintritt, dass sie für eine Rente sorgt, die gerecht ist und ihre Lebensleistung würdigt“, betont Dietmar Köster, der als Landesvorstandmitglied an den Formulierungen des Beschlusses direkt beteiligt war.

18.10.2011 in Soziales

Jedes siebte Kind im Kreis ist arm

 

Wenn wir nicht kräftig gegensteuern, wird die Altersarmut erheblich zunehmen“, befürchtete der stellvertretende AWO-EN-Vorsitzende René Röspel bei einer Diskussionsrunde, zu der SPD, DGB und AWO gemeinsam in das Emmy-Kruppke-Seniorenzentrum in Welper eingeladen hatten.

Zwar konnte der angekündigte NRW-Sozialminister Guntram Schneider nicht kommen – eine Sitzung im Landtag hatte länger gedauert als geplant, und danach stand der Minister im Stau –, aber trotzdem wurde es ein ebenso informativer wie spannender Abend, bei dem sich Röspel mit dem DGB-Regionalvorsitzenden Michael Hermund und VdK-Vizepräsident Karl-Heinz Fries unterhielt und mit den Besuchern diskutierte.

16.07.2011 in Soziales

Vorsitzender der EN-SPD begrüßt die Einführung des Sozialtickets

 

Dr. Dietmar Köster: „Unser Einsatz hat sich gelohnt“

„Es ist begrüßenswert, dass es gelungen ist, diesen Kompromiss angesichts der knappen Kommunalfinanzen zu erzielen“, so kommentierte der Vorsitzende der EN-SPD und stellvertretende Sprecher der RuhrSPD den Kompromiss um die Einführung eines Sozialtickets, auf den man sich im VRR geeinigt hat.

Gegen die ursprüngliche Planung gab es Widerstände. Sowohl der SPD Unterbezirk Ennepe-Ruhr als auch die RuhrSPD hatten sich dafür stark gemacht, ein verbilligtes Monatsticket für Menschen mit geringem Einkommen einzuführen.

Berechtigt sind Hartz IV-Empfänger und Empfänger von Sozialgeld und Grundsicherung.“Natürlich ist es schwierig, ein solches Vorhaben in Zeiten durchzusetzen, in denen die Kommunen finanziell so wenig Spielraum haben wie zurzeit. Daher sind wir mit dem jetzt gefunden Kompromiss zufrieden.

Ich bin sehr froh, dass die RuhrSPD das Thema aufgenommen hat und sich beim VRR dafür eingesetzt hat, dass es nun zu diesem Monatsticket kommt. Die Initiative aus dem UB Ennepe-Ruhr hat sich für die Betroffenen gelohnt“.

28.09.2006 in Soziales

Nach vorne weisen und nach hinten rudern

 

AWO-Geschäftsführer kritisiert Ankündigungspolitik der schwarz-gelben Landesregierung

Ein schlechtes Zwischenzeugnis für den Bereich Soziales stellt die AWO im Ennepe-Ruhr-Kreis der von CDU und FDP geführten NRW-Landesregierung aus. Ein deutliches Auseinanderklaffen zwischen den öffentlich postulierten Qualitätsansprüchen und dem Regierungshandeln ist der Grund dafür.

06.04.2006 in Soziales

Unterschriftensammlung der Herdecker SPD für die Volksinitiativen

 

Großes Interesse und viel Erfolg konnte die Herdecker SPD bei ihrem Infostand zu den geplanten Kürzungen der Landesregierung im Kinder- und Jugendbereich verzeichnen.

Trotz Regen und Kälte bildeten sich regelrechte Schlangen vor den ausgelegten Unterschriftenlisten der beiden Volksinitiativen. So konnten bereits 160 Unterschriften für die Initiative "Jugend braucht Vertrauen" an Vertrauensmann Jörg Bielau übergeben werden.

140 Unterschriften, die sich gegen die geplanten Kürzungen bei Kintertagesstätten und Beratungsstellen wenden, sollen am kommenden Samstag bei der Infoveranstaltung des Waldorfkindergartens vor der Kirchender Sparkasse überreicht werden.

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