Kooperationspapier 2014-2020

Der Ennepe-Ruhr-Kreis 2020 – sozialer und ökologischer!

Kooperationspapier SPD Ennepe-Ruhr und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ennepe Ruhr für die Zusammenarbeit im Kreistag des Ennepe-Ruhr-Kreises von 2014 bis 2020

  1. Die Energiewende werden wir auch im Ennepe-Ruhr-Kreis voranbringen. Wir bauen die erfolgreiche Energie-Effizienz-Region EN weiter aus, indem wir in Zukunft mehr Energie ökologisch erzeugen und die Energie noch effizienter einsetzen wollen.

 

  1. Die EN-Agentur wollen wir zu einer Kreiswirtschaftsförderung weiterentwickeln und den Breitbandausbau vorantreiben.

 

  1. Wir wollen den Öffentlichen Personennahverkehr  im Kreis zukunftsorientiert weiterentwickeln, dazu gehören auch die Verzahnung mit anderen Verkehrsträgern und die verstärkte Nutzung flexibler Bedienformen.

 

  1. Der Ennepe-Ruhr-Kreis setzt verstärkt auf interkommunale Zusammenarbeit. Dafür streben wir einen Runden Tisch zwischen dem Kreis und seinen Kommunen an. Dort wollen wir alle Felder möglicher Kooperationen beleuchten und mögliche Effizienzgewinne realisieren.

 

  1. Das gleichberechtigte Zusammenleben aller Menschen im Kreis ist unser Ziel. Deshalb unterstützen wir die Arbeit des Kommunalen Integrationszentrums und fördern die Zusammenarbeit mit den örtlichen Integrationsräten und Integrationsbeauftragten.

 

  1. Der menschengerechte Ennepe-Ruhr-Kreis ist unser Leitbild. Wichtig ist uns vor allem die Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Deshalb wollen wir einen Aktionsplan EN-inklusiv entwickeln.

 

  1. Die Verbraucherzentrale wird bald ihre Arbeit aufnehmen. Wir sorgen für ein Konzept, das den Verbraucherschutz im gesamten Gebiet des Ennepe-Ruhr-Kreises stärkt.

 

  1. Die Perspektive von Langzeitarbeitslosen ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb werden wir die Arbeit der Jobagentur des Ennepe-Ruhr-Kreises eng begleiten.

 

  1. Der demografische Wandel macht auch vor dem Ennepe-Ruhr-Kreis nicht halt. Wir werden deshalb unter anderem unsere Gesundheits- und Pflegepolitik bedarfsgerecht anpassen und dabei die Selbstbestimmung jeder und jedes Einzelnen in den Mittelpunkt stellen. Wir werden prüfen, ob mit Hilfe des Landes vom Kreis ein Modellprojekt „altengerechte Quartiere“ entwickelt und begleitet werden kann. Wir haben nicht nur die Chancen und die Lebensqualität der Älteren im Blick, sondern möchten einen Kreis gestalten, der für alle Generationen einschließlich junger Familien attraktiv ist.

 

  1. Ehrenamtliches Engagement zeichnet den Kreis aus. Wir werden auch weiterhin die Vernetzung und Attraktivität der kulturellen Szene und der Sportlandschaft unterstützen.

 

  1. Gute Bildung ist eine wichtige Aufgabe. Wir stärken das Bildungsnetzwerk, um die Zusammenarbeit zwischen den Schulen zu verbessern, und wir setzen uns weiterhin für die Abstimmung der Schulentwicklungsplanung innerhalb des Kreises ein.

 

  1. Der Verbrauch von zusätzlichen Flächen innerhalb des Kreises soll zum Schutz von Umwelt und Natur reduziert werden. Deshalb wollen wir für die vorrangige Nutzung vorhandener Flächen innerhalb bestehender Siedlungs- und Verkehrsbereiche vor einer Freiflächeninanspruchnahme sowie für die Nutzungsintensivierung bereits vorhandener Siedlungs- und Verkehrsflächen sorgen.